Schon wieder Kino
Ruchill Park
Eigentlich wollten wir heute ja in die McLallen Gallerie, bevor sie Ende Oktober (für Unbekannte Zeit) schließt. Nachdem wir von Iva dann aber erfahren haben, dass einige Leute aus Block C heute ins Kino wollen (was gestern bei denen irgendwie, nervigerweise nicht geklappt hat) haben wir dann umdisponiert und sind in den kleinen Ruchill Park direkt vor unserer Haustüre. Ein wirklich netter Park. Erinnert mich mehr an Omas Obstgarten. Gelegen wunderschön auf einem Hügel, wenn man die Nahen Hochhäuser und die Schmuddelgrundstücke am Fuß des Hügels ausblendet, mit Blick über Glasgow. Echt witzig. Und fast an der höchsten Stelle gibt es dann eine Schaukel. Na, das läßt man sich doch nicht zweimal sagen. Natürlich wird da gleich ins geschaukelt. Man fühlt sich als würde man ins Land fliegen, so exponiert ist sie angebracht.
Nach einer kurzen Forschungstour, "Was ist der komische schwarze Turm den wir aus unserem Fenster sehen?", mit dem Ergebniss, dass es sich wohl um ein ehemaliges Krankenhaus handelt, sind wir dann - wie sehr selten in Glasgow - von einem Regenschauer überrascht worden. Schön, wenn die Tropfen nicht von oben nach unten fallen. Hier wurde die Erdanziehungskraft jedenfalls nicht entdeckt!
Das abendliche Kinoerlebnis "A History Of Violence" war, wie der Titel vermuten lässt, und entgegen der Kritiken, weniger toll. Zumindest fand ich das. Der Film hatte zwar einige gute Szenen, konnte mich aber (anders als Crash) nicht überzeugen. Irgendwie war mir doch zu wenig Handlung. Man darf aber dann doch nicht übersehen, dass der Film durchaus gewaltkritische Ansätze hat, diese verwischen jedoch Szenenweise.
Als wir dann um 10 zu Hause waren bin ich gleich ins Bett. Komisches ziehen im Kopf. Um 11 dann eingeschlafen um fit für Montag, den ersten Tag in der Uni zu sein ;).
Edit: Der aufmerksame Leser wird merken, dass dieser Beitrag (wie manch anderer auch) zurückdatiert ist, um die Zuordnung der Ereignisse zu ermöglichen. Das Datum spiegelt also oft den Tag des Geschehens, nicht aber den Tag des Verfassens wider.
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