Franz Ferdinand

Eine Band aus Glasgow spielt auf

Pre- and Aftershowparty

Zuerst mal das Rahmenprogramm. Vor und auch nach dem Konzert ging es zu Dietmar und Andreas. Die beiden wohnen in einem Studentenwohnheim dort ganz in der Nähe. War ein witziger und gemütlicher Teil des Abends. Ratschen, Bier trinken, Franz Ferdinand hören. Entspannend.

Supports

Zum Konzert kamen wir erst mal ein wenig zu spät, da uns nicht ganz klar war, ob die Zeit auf der Karte Einlass oder Beginn ist. Es war wohl Beginn. So haben wir die erste Vorband, The Rakes, verpasst. Wir haben aber später gehört, dass die eh nicht so toll gewesen seien. Nicht so schlimm also.
Die zweite Vorband, die Editors, haben wir dann gesehen. Die haben richtig gute Lieder gehabt und (für ne Vorband) nicht schlcht eingeheizt. Durchaus hörenswert also, soweit ich das vom Konzert beurteilen kann. Am meisten hat mich hier gefreut, als sie eines ihrer Lieder angekündigt haben:
"The next song is called Munich!"
Oh wie geil, auf einem schottischen Konzert ein Lied, dass meiner deutschen Heimatstadt gewidmet ist. :)

Benny und die (alten) Frauen

Auf dem Konzert wurde ich beim Bier holen (£2,60, ein akzeptabler Konzertpreis!) mit Andreas auf einmal von 2 alten, unschönen, unförmigen Frauen angesprochen:
"You are from Germany?"
Oh Mist, wir hatten beide unsere Sportfreunde Stiller Shirts an. Die beiden waren schon ziemlich betrunken und haben uns dann vollgelabert. Wir haben kein Wort verstanden und auch keinerlei Interesse gehabt. Nach quälenden Minuten, die mir wie Stunden vorkamen, haben wir uns dann schnell verabschiedet und sind zurück in die Halle geflüchtet.
Auf dem Konzert hatte ich dann nocheinmal ein ähnliches Erlebnis, als eine Frau, die wie 35 oder älter aussah mir auf einmal von hinten auf die Schulter tippt und anfangen will mit mir zu flirten. Da hab ich mich dann nur schnell umgedreht und kurz mit Iva, die neben mir stand, geratscht. Ich denke das Signal war klar genug. Jedenfalls hatte ich dann meine Ruhe.

The Gig itself

Das Konzert von FF war ein Hammer. Die Bühnenshow richtig gut, mit einer (s/w) Videoleinwand mit rotem Rahmen. Außen rum auf jeder Seite 2 Stoffbahnen, die sich im Laufe des Konzertes mehrmals gewechselt haben. Angefangen vom neuen Albumcover, über die Gesicheter der Band bis hin zu einfachen roten Bahnen alles dabei. Sehr cool und doch so einfach.
Musikalisch haben sie all die tollen Lieder zum besten gegeben, die man erwartet. Zusätzlich noch ein paar neue. Es gab auch einige "spezielle" Einlagen, wie zum Beispiel ein Drum"triple", also 3 Typen an den Drums und dort fand dann ne riesen Party statt.
Ich persönlich habe abgerockt wie blöde und bin (fast) keine Sekunde ruhig gestanden. Bei den Schotten war es teilweise etwas anders, da waren auch einige "Langweiler" dabei. Aber das kennt man ja auch von deutschen Konzerten.
Alltogether: Ein richtig geiles Konzert!

Rating: ***** von 5 Sternen