Lichtschalter umlegen

aber zuerst gibts Kinderein

Das Science Center, der Name läßt ausgewachsene Wissenschaft vermuten, ist - wie wir feststellen durften - ein Erlebnis-Kinder-Spielparadies. Also genau das richtige für uns. Bernd und ich haben ganz große Augen bekommen, als wir die ganzen tollen "Knopfdrück-" und "Ausprobier-" Stationen gesehen haben.

Von Kindgerechter Erklärung der Aerodynamik bis hin zur Erklärung von digitalen Medien findet man hier alles.
Man kann sagen, dass es für ein paar Stunden durchaus Spass macht, auch wenn man nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört. Irgendwann wird einem dann aber doch gewaltig langweilig. Ist halt doch ein bisschen zu kindisch.

Wirklich toll ist aber die Architektur des Science Centers und rund herum, am River Clyde.


Der River Clyde mit dem Turm des Science Centers


Das SECC ("Scottish Exhibition & Conference Centre"), im Volksmund als Armadillo (Gürteltier) bekannt


Das Science Center (zumindest ein kleiner Teil davon)

Proppenvoller George Square

Um halb 5 ging es dann zum Großereigniss am George Square, dem Anschalten der Weihnachtsbeleuchtung. Doch zuvor war der Hunger zu groß und wir mussten zum ersten mal seid wir in Glasgow sind beim "güldenen M" (Mc Donalds) einkehren. Jetzt sind Bernd und ich also um eine Erfahrung reicher, wir haben einen Quarterpounder with Cheese (vgl. Pulp Fiction) gegessen!

Je näher wir dann dem Platz kamen, desto voller wurden die Straßen und wir haben es letztendlich gerade noch so an den Rand des Platzes geschafft. Viele standen auch in den Straßen rund herum. Eigentlich erinnerte der Menschenauflauf mehr an ein richtig geiles Rockkonzert denn an ein popeliges anknipsen der Weihnachtsbeleuchtung.
Nach einigem Warten haben wir dann also auch dies miterlebt.
[ironie]Wie toll, wakelnde Lichterbilder[/ironie].


Die Lichter sind an und der Platz ist voll

Anschließend gab es dann noch ein sehr ansehliches Feuerwerk, bei dem einzig die Musik (Weihnachtslieder bis Popschnulzen) einfach nicht zum Bombastfaktor des Himmelsereignisses passen wollte.
Auf dem Heimweg hatten wir dann Glück, dass wir ganz im Süden der City auf den Bus gewartet hatten. So haben wir gleich im ersten unserer Linie einen Platz bekommen. Viele Leute an späteren Stationen hatten weniger Glück, der Bus ist einfach weiter gefahren. Ich möchte nicht wissen, wie lange die bei den Menschenmassen noch warten mussten.

letzter Abend

Abends sind wir dann noch mit Bernd in meinem Zimmer gesessen und haben noch ein wenig geratscht. Montag gehts ja früh los...