Loch Lomond bei Regen

Stopp 1 in Balmaha

Heute waren wir mit Amelies Eltern (und somit auch mit Auto) unterwegs. Nach einem relativ frühen Aufbruch aus Glasgow und einer Stippvisite in der Tourist-Information in Baloch ("Wo können wir gut wandern?") ging es nach Balmaha. Sort sollte ein schöner Berg, besser ein Hügel, zu besteigen sein. Leider gingen mehrere Wege vom Parkplatz weg und wir wussten nicht, welchen Weg wir wählen sollen.
Wir sind dann los – im Regen – und haben recht bald eine Frau getroffen und gefragt, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Die Frau meinte dann, dass sie nicht genau wisse, wo wir eigentlich hinwollen, dass sie da aber einen schönen Weg auf einen Hügel kenne. Diesen zeigte sie uns dann. Am Anfang war der Weg auch noch einigermaßen in Ordnung, bald aber war es ein einziger Klettersteig durch den Wald. Wir sind dann auch auf einem Hügel angekommen, aber sicher nicht auf dem, auf den wir wollten. Nach einem kurzen Genießen der Aussicht sind wir dann wieder abgestiegen.

Stopp 2 in Rowardennen

Weiter gings nach Rowardennen. Hier sollte die Strasse enden. Auf einem Parkplatz haben wir dann angehalten und angefangen die Umgebung zu erkunden. Noch im Regen. Dann haben wir entschieden, noch zur idyllisch gelegenen Jugendherberge zu schauen. Auf dem Weg dorthin hat es dann aufgehört zu regnen. Wir sind weiter in Richtung des Berges (Ben Lomond?) gezogen. Auf dem Weg haben wir dann den Hinweis auf einen 40 minütigen Hidden History Trail entdeckt und sind diesen dann auch gewandert. Nette kurze Wanderung und mit einiger Fantasie und guten archäologischem Willen konnte man auch alle Ruinen entdecken. Besonders toll, der reißende Bach, der aus den Bergen kam. (wartet ab bis die Bilder im Netz sind!)

Heimfahren und Teetrinken

Auf dem Heimweg haben wir noch mal in Balmaha halt gemacht und dort in einer witzigen Kneipe einen Tee bzw. Kaffee getrunken. Der Gastraum war von einem offenen Kamin beheizt. Sehr gemütlich!
Zu Hause hat Amelie dann nach dem Duschen eine Zecke an ihrem Bein entdeckt. Anscheind hatte sie sich aber noch nicht richtig festgebissen. Jedenfalls konnte sie sie mit den Fingern entfernen. FSME gibt es hier glücklicher Weise nicht und Boreliose wird erst nach mehreren Stunden übertragen. Hoffen wir also mal, dass nichts passiert ist.

Inder

Abends um 8 gings dann zum Inder „Mother India“. Ein sehr leckeres Essen mit Vorspeise, Hauptgang und Espresso. Ich hatte „Vegetable Pakora“ und ein Hühnchengericht, dessen Namen ich leider vergessen habe. *Nam Nam*
@Reiner und Karin: Danke auch noch mal für die Einladung!!