Amelie schließt auf
Zuerst einmal muss ich ein von Herzen kommendes
in die Welt posaunen. Wem das gilt? Meiner süßen Freundin Amelie!
Jetzt sind wir für die nächsten 5 Monate gleich alt. Dann werde ich wieder für ein halbes Jahr "davon ziehen".
Der Tag:
Wir haben uns heute einen kuscheligen, schmusigen, entspannten, verwöhnten Tag gegönnt. Zum Frühstück gab es erst mal die Geschenkübergabe. Anschließend mussten wir leider in die Uni. Aber wir sind ja brav, also gehen wir hin (siehe auch gestern, aber nicht vorgestern ;))

Nach der Uni hat Amelie mich dann eingeladen. Verkehrte Welt? Angeblich habe ich sie an meinem Geburtstag auch zum Frühstücken ins Cafe eingeladen. Na wenn sie das sagt, dann stimmt das wohl :). Ein kleiner Italiener (?) "Café Antipasti" war unsere Wahl. Eine gute wie sich herausstellte. Amelies Penne al Arrabiata und meine Pizza Mozzarella (mit richtig viel frischem Basilikum oben drauf) waren einfach traumhaft lecker. Dazu gönnte sie mir noch ein italienisches Bier. Im vergleich zu den hiesigen Hopfenkaltschalen lecker würzig.
Nachmittags gab es dann ein (gekauftes) Mini-Schoko-Törtchen mit Geburtstagskerzen. Zum Verdauen sind wir dann noch ein wenig durch den Ruchillpark gestromert.

Weiter ging es im Programm mit einem äußerst leckeren Abendessen. Man lässt es sich ja wie gesagt gut gehn. Amelie zauberte uns (natürlich tatkräftig von mir unterstützt) "marinierte Garnelen auf Spinatbett, mit Tomaten garniert und mit Parmesan überbacken". Dazu gab es noch Weißbrot und ein Glaserl Weißwein. Huuuh. Zu lecker!
Kinoabend
Als wir dann gerade ins Kino gehen wollten, haben Amelies Eltern zum Gratulieren angerufen. Wir sind dann aber obwohl Amelie sich fast nicht losreißen konnte wunderbar rechtzeitig gekommen.
Wir haben uns den "George Clooney"-Film (Regisseur) "Good Night, and Good Luck." angeschaut. Er spielt in der Ära der McCarthy-Hearings, einer Hexenjagd auf Kommunisten und deren Sympatisanten. Dabei handelt es sich um einen historischen Film, die Geschehnisse gab es in den 50er Jahren wirklich. McCarthy wird in dem Film nicht gespielt, sondern nur mit originalen Archivaufnahmen "zum leben erweckt". Der ganze Film ist dabei in schwarz-weiß gehalten und teilweise sehr langatmig und schwierig zu verfolgen, da sich alles in den Anfängen des Fernsehns abspielt, das (wie der Film) sehr dialoglastig war. Die Hauptfigur, Edward Murrow, ist ein Fernsehreporter, der sich gegen die Methoden McCarthys zu wehr setzt.
Mir gefällt bei dem Film, dass man eine gewisse Parallele zwischen der McCarthy-Ära und den Terrorverdächtigungen und -verfolgungen in der heutigen USA nicht von der Hand weisen kann. Historische Tatsachen mit aktueller Relevanz. Dazu noch ein sehr ungewöhnlicher aber guter Film. Hätte ich von Clooney wirklich nicht erwartet.
Meine Empfehlung: Anschaun!
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