Traumzeit
Heute Morgen bin ich gleich mal absolut verwirrt aufgewacht. Ich hatte einen ziemlich unangenehmen und, im Nachhinein betrachtet, komischen Traum.
Ich habe geträumt, dass wir nach Hause fliegen müssen. Irgendwie war ich aber nicht richtig darauf vorbereitet und habe irgendwie in ziemlicher Eile gepackt. Nach der Landung sind Amelie und ich mit ihren Eltern im Taxi nach Hause gefahren. Mitten auf der Autobahn fällt mir auf einmal ein, dass ich meine Feder-Waage in Glasgow vergessen habe. So beim Nachdenken stell ich dann fest, dass ich ja den ganzen Schrank nicht leer geräumt habe und meine Klamotten und so jetzt noch in Glasgow hängen. Mist. Auf einmal frage ich: "Welches Datum haben wir heute eigentlich?" "Na den 15." ist die Antwort. Und auf einmal ist mir die ganze Hektik klar. Wir sind eine Woche zu früh geflogen. Unsere Tickets sind erst auf den 22. März ausgestellt.
Nach dieser Wendung stoppt der Taxifahrer auf dem Seitenstreifen, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können. Resultat: Wir fahren zurück zum Flughafen und fliegen nochmal nach Glasgow um unsere Sachen zu holen und noch ne Woche zu bleiben. Schließlich haben wir ja für den 22. ein Ticket. Komisch eigentlich, dass wir damit schon "heute" am 15. fliegen konnten. In Glasgow ist dann zu unserer Erleichterung alles unberührt. Sogar unser Müsli und alle Teller usw. stehen noch in unseren Küchenfächern.
Kinoprogramm am Abend
Eigentlich braucht man nach so viel "Kopfkino" ja nicht noch einen Film anschauen :)
Um ein bisserl Heimatluft zu schnuppern wollten wir uns aber "Munich" anschaun. Leider sieht man aber nichts von unserer Heimat, nicht mal das originale Olympiastadion, sondern eine komische Steinwand mit den Leuchtbuchstaben "Olympiastadion München". Der Film ist auch sonst ziemlich Hollywood, als Thriller nicht schlecht aber auch nicht brillant. Er lädt ein zum Nachdenken über Terror und Gewalt liefert dazu aber einen komischen Ansatzpunkt. Leider fließen auch Seitenstränge in die Handlung ein, die man als Zuschauer (ich zumindest) nicht wirklich begreifen kann. So träumt Avner - der Hauptdarsteller - immer wieder von der Geiselname und den Ereignissen auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck ohne dass man jedoch erfährt, wie er diese Bilder überhaupt kennen kann. Er war doch nicht dabei. Lustig war dafür die Szene, in der Moritz Bleibtreu als Andreas an einem italienischen Cafe-Tischchen Sitz. Der Film ist aus meiner Sicht bedingt zu empfehlen. Nicht schlecht aber nicht zu viel erwarten! (Die Kritik bei Artechock sollte man vielleicht erst lesen wenn man den Film schon gesehen hat. Es wird doch viel vorweg genommen. Hier wird zwar einiges krasser Dargestellt als ich es empfand aber der Grundtenor stimmt auch für mich.)
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